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Tabellenführung beflügelt nicht

Der Tabellenführer mit dem neunten Sieg in Folge.

Eine Kür war es ganz sicher nicht, eher eine Pflichtveranstaltung, doch der 29:22 (13:10) Heimsieg des HGW über die HSG Freiburg war trotzdem zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Waren es die frühsommerlichen Temperaturen, lastete die Tabellenführung auf den Gastgebern, oder weilten die Gedanken schon in der Mörburghalle, wo es am Freitag zum Treffen mit dem TUS Schutterwald kommt? Was auch immer, in den letzten Wochen durften sich die HGW Fans sicherlich schon an besseren Leistungen ihrer Mannschaft erfreuen. Nach den überragenden Auftritten in den letzten Heimspielen muss den Akteuren aber auch einmal eine schwächere Vorstellung erlaubt sein. Zumal sie ja ausreichte um die Gäste souverän in Schach zu halten. Manuel Cybulski meinte nach der Partie, „In wenigen Tagen kümmert es niemand mehr, wie der Sieg zu Stande kam“.
Ungewohnt die Unruhe, die die Hausherren an den Tag legten. Das mündete darin, dass Angriffe zu schnell abgeschlossen wurden und das schnelle Umschalten auf die Abwehr nur selten klappte. Beide Teams überboten sich geradezu im Auslassen von Torchancen. Immer wieder Gelegenheiten für die Torhüter sich auszuzeichnen. Bei Freiburg war es in der ersten Hälfte Florian Reichenbach, beim HGW blieb Tobias Ruf nicht nur Sieger bei zwei Siebenmetern auch ansonsten parierte er die meisten Würfe, die auf sein Tor kamen. Nur zehn Gegentore bis zur Halbzeit sprechen eine deutliche Sprache. Nach der Pause agierte der Abwehrverband des HGW konzentrierter, bei Freiburg häuften sich die Fehler und sofort gelang es den Vorsprung zu erhöhen. Nach wenigen Minuten war der HGW auf sieben Tore davon gezogen. Doch mehr Sicherheit im Spiel brachte auch diese Führung nicht. Der jetzt im Freiburger Gehäuse stehende Christian Brodbeck steigerte sich zum besten Akteur seines Teams. Ihm alleine haben es seine Mannschaftskameraden zu verdanken, dass die Niederlage in Grenzen gehalten werden konnte. Seinen Mitspielern muss man allerdings zu gute halten, dass auch ein neun Tore Rückstand nichts an ihrem Engagement änderte. Obwohl hoffnungslos unterlegen, rannte man unentwegt gegen das jetzt von Patrick Herrmann gehütete Gehäuse an. Verdienterweise gelang es dann, die Niederlage in Grenzen zu halten.
Die HGW Fans waren schon etwas überrascht, dass die erste Spielhälfte so ausgeglichen verlief. Zumal beim 2:4, 5:6 und 6:7 sogar eine Führung der Gäste zu verzeichnen war. Bis zur Halbzeit hatte Hofweier die Partie aber wieder im Griff. Gleich die ersten Minuten der zweiten Spielhälfte offenbarten dann den Unterschied zwischen den Mannschaften. Die Hausherren zogen unaufhaltsam auf 20:13 und im weiteren Verlauf auf 25:16 davon. Spätestens jetzt war die Partie entschieden, auch wenn noch elf Minuten zu spielen waren. Endgültig ab dem Schlusspfiff fokussierten sich dann alle Grün-Weißen in Richtung kommenden Freitag.

Spielfilm: 1:0, 1:1, 2:1, 2:4, 5:4, 5:5, 5:6, 6:6, 6:7, 8:7, 8:8, 10:8, 10:10, 13:10
14:10, 14:11, 16:11, 16:13, 20:13, 20:14, 21:14, 21:15, 23:15, 23:16, 25:16, 25:18, 26:18, 26:20, 27:20, 27:21, 28:21, 28:22, 29:22,

HGW: P. Herrmann, T. Ruf, B. Michel 1, M. Schaub 4, S. Schulz 4, M. Cybulski 6, R. Einloth 1, T. Spraul, M. Schulz 2, N. Vollmer 6/3, P. Ruf 3, M. Aschenbrenner, S. See 2
Gelbe Karte (S. Schulz, M. Cybulski, M. Aschenbrenner), 2-min (M. Cybulski, R. Einloth, T. Spraul)),

HSG Freiburg: F. Reichenbach, C. Brodbeck, P. Ehret 1, F. Hubrich, L. Möller 1, L. Franz 4, S. Preisl 3, S. Stecher, C. Muy 4, C. Hauser 3, C. Ertel 1, M. Leupolz 4, H. Rösge, D. Baumann 1
Gelbe Karte (L. Franz, S. Preisl, C. Hauser), 2-min (P. Ehret, L. Franz, C. Muy)

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