HGW geht auf die Zielgerade.
Drei Wochen Regeneration, aber auch nochmaliges Einstimmen auf das Erreichen der Saisonziele liegen hinter Frank Ehrhardt und seinen Akteuren. Mit der Partie gegen den BSV Phönix Sinzheim beginnt am Samstag, 14. 04. 2012, 19:30 Uhr die Endphase der Spielrunde. Der HGW ist dabei, im Kampf um die Südbadische Meisterschaft. Das war Anfang November nicht so zu erwarten. Mit 5:5 Punkten war Saisonauftakt überraschend zäh verlaufen. Doch danach startete die Erfolgsserie des HGW. Fünfzehn Siege und nur zwei Niederlagen, katapultierten die Grün-Weißen kurzzeitig sogar an die Tabellenspitze. Vier Spieltage vor Schluss befinden sich Schutterwald, der HGW und Altenheim punktgleich auf der Zielgeraden.
Mit der jungen Mannschaft von Phönix Sinzheim wird am Samstag ein Gegner erwartet, der bei oberflächlicher Betrachtung die Gastgeber nicht unbedingt vor große Probleme stellen sollte. Die Gäste stehen mit siebzehn Pluspunkten auf einem der hoch gefährdeten Tabellenplätze. Zwar hat man auf einen direkten Abstiegsplatz schon fünf Punkte Vorsprung, doch je nach dem wie sich Sandweier und Kenzingen in der Oberliga noch schlagen, droht dem Viertletzten die Relegation. Will Sinzheim diesem Szenario entgehen, ist die Truppe von Siegfried Oser unbedingt auf jeden Punkt angewiesen. Dass ein solcher Druck schwer auf den jungen Schultern der Sinzheimer Akteure lastet, hat die Partie bei der Reserve der SG Köndringen/Teningen aufgezeigt. Nichts lief zusammen, hilflos und ohne Gegenwehr wurde man regelrecht überfahren. Doch ist diese Niederlage nicht unbedingt ein Gradmesser der Leistungsfähigkeit von Sinzheim. Wenn auch erst achtzehn oder neunzehn Jahre alt, sind beispielsweise Yannik Marlock und Yanez Kirschner wesentlich höher einzuschätzen. Was sie zusammen mit ihren Mitspielern auch schon oft bewiesen haben.
Gründe genug für Frank Ehrhardt seinen Spielern einzuschärfen, dass man zwar als Favorit in die Begegnung in der Hohberghalle geht. Diese Rolle aber nur dann auch richtig ausfüllen kann, wenn die jungen Gäste von der ersten Minute an ernst genommen werden. Zudem gilt es nach der dreiwöchigen Spielpause, ohne Fehlstart die Startblöcke zu verlassen. Um nicht gänzlich aus dem Rhythmus zu kommen, wurde deshalb auch als Trainingseinheit ein Spiel gegen den TUS Ottenheim eingeschoben.
Nachdem einzelne Akteure die Pause auch genutzt haben, kleinere Blessuren behandeln zu lassen, sollten dem Trainer am Samstag wieder alle Akteure uneingeschränkt zur Verfügung stehen.
Es gibt sicherlich einfacher zu spielende Gegner als den BSV Phönix Sinzheim, aber dennoch ist ein Heimsieg Pflicht für die Hausherren, will man weiter im Meisterschaftsrennen bleiben.












