Wer, Wie Wo?
Weshalb, Wieso, Warum?
Fragen über Fragen, die sich stellten, angesichts der ganz und gar unglaublichen Niederlage, die der HGW in der Ludwig Jahn Halle in Teningen hinnehmen musste. 41:28, (21:15) war beim Schlusspfiff auf der Anzeigentafel abzulesen und Anhänger, Trainer und Spieler aus Hofweier hatten einen Albtraum zu verdauen. Wie fühlt es sich, wenn man, aussichtsreich liegend, das Ziel vor Augen, aus der Spur geworfen wird?
Wo sind die Gründe für das Debakel zu finden? Zu nennen sicherlich das knallharte, oftmals den Körpereinsatz überbetonende Abwehrspiel der Gastgeber, das die HGW Akteure zermürbte und sie mit zunehmender Spielzeit mehr und mehr von der gewohnten Linie abkommen lies. Das zuletzt so starke Kollektiv der Gäste verlor den Zusammenhalt, das hatte nicht nur Auswirkungen auf die Angriffsaktionen, auch der Abwehrverband löste sich im zweiten Spielabschnitt zusehends auf. Ganz entscheidend war sicherlich das Mitwirken von Danny Trodler bei der SG, den vierzehnfachen Torschützen hatte niemand auf der Rechnung gehabt. Vielleicht war aber auch die eigene Erwartungshaltung zu hoch und das Nervenkostüm hielt dem Druck nicht mehr stand.
Dabei hatte noch bis zur 22. Minute alles gar nicht so negativ ausgesehen. Das Gästeteam war gut in die Partie gekommen, hielt die Hausherren in Schach, verpasste es aber einen größeren Vorsprung heraus zu werfen, weil schon in dieser Phase zu viele gute Möglichkeiten ungenutzt blieben. Das 13:14 war dann die letzte Führung von Hofweier in dem Spiel. Fortan nahm das Unheil seinen Lauf. Nach zwei Zeitstrafen gegen Hofweier und deren eine für die SG war viel Platz auf dem Spielfeld. Diesen nutzten die Einheimischen und zogen unaufhaltsam bis zum Pausenpfiff auf 21:15 davon.
Das wars dann auch schon, die Messe war gegessen. Hofweier erholte sich nicht mehr, agierte vielmehr wie im Schockzustand. Das Auslassen der besten Chancen potenzierte sich, während die Gastgeber auch beim Abschluss überaus konzentriert zu Werke gingen. So war es nur folgerichtig, dass der Vorsprung in der Schlussphase der Begegnung weiter ausgebaut wurde.
Die Seuche war an diesem Abend über den HGW gekommen und niemand hatte ihr Ausbreiten verhindern können. Was Frank Ehrhardt auch versucht hatte, nichts fruchtete, jegliche Maßnahme blieb ohne Wirkung. Alles was im Saisonverlauf die Mannschaft aus Hofweier ausgezeichnet hatte, lies sich einfach nicht abrufen
Für Verantwortliche und Akteure stehen jetzt nicht unbedingt leichte Tage an. Gemeinsam gilt es aus dem Tal der Tränen heraus zu kommen. Die Meisterschaft ist zwar in unerreichbare Ferne gerückt, aber auch der Titel eines Vizemeisters ist ein erstrebenswertes Ziel.
Spielfilm: 0:2, 1:2, 1:3, 3:3, 3:4, 4:4, 4:5, 6:5, 6:6, 7:6, 78:7, 8:7, 8:10, 9:10, 9:11, 10:11, 10:12, 12:12, 12:13, 13:13, 13:14, 19:14, 19:15, 21:15
22:15, 22:16, 23:16, 23:17, 24:17, 24:18, 26:18, 26:20, 27:20, 27:21, 28:21, 28:22, 29:22, 29:23, 33:23, 33:24, 34:26, 35:26, 35:27, 38:27, 41:28
SG Köndringen/Teningen II: D. Ebner, U. Kiefer, D. Schleer, L. Laudes 5, D. Gerber 2, O. Rösch 6, M. Rieß, M. Jentsch 1, S. Danner 7/3, B. Rieß 1, L. Zank 2, Y. Cesar 3, D. Trodler 14/4
Gelbe Karte: (L. Laudes, O. Rösch, M. Jentsch), 2-min (D. Gerber, O. Rösch 3x, S. Danner 2x, B. Rieß 2x)
HGW: P. Herrmann, T. Ruf, B. Michel 6, S.Stocker, S. Schulz 5, M. Cybulski 6/1, R. Einloth 3/1, T. Spraul, M. Schulz 2 P. Ruf 1, M. Aschenbrenner , S. See 5/2
Gelbe Karte (T. Spraul, S. See), 2-min (B. Michel, S. Stocker, M. Cybulski, R. Einloth M. Aschenbrenner),












