Beim Schlusslicht muss ein Sieg her.

Michael Bohn muss erneut improvisieren
HGW will Spitzenposition im Schwarzwald verteidigen.
Wenn am Samstag um 19:30 Uhr der Spitzenreiter aus Hofweier beim Schlusslicht in St. Georgen antritt, sollte man davon ausgehen können, dass die Rollen klar verteilt sind. Wenn da die personellen Unwägbarkeiten nicht wären. Denn es könnte sein, dass sich beim Primus erst kurz vor dem Anpfiff der Partie in der Rossberghalle entscheidet, welcher Spieler letztendlich im Vollbesitz seiner Kräfte auflaufen kann. Während der Woche war an einen geregelten Trainingsbetrieb nicht zu denken, so Michael Bohn. Ein Großteil des Kaders musste wegen Erkältung, bzw grippalen Infektes passen. Deswegen erinnert der HGW Trainer auch eindringlich an den starken Auftritt des Aufsteigers in der Vorrundenpartie und wieviel Mühe es gekostet hat, die Schwarzwälder in der Hohberghalle nieder zu halten.
Mit sechs Pluspunkten, vier davon aus der Rückrunde, haben die Gastgeber immer noch Chancen, den Sprung auf einen möglichen Relegationsplatz zu schaffen. Wie schon im Vorspiel wird sich Hofweier mit einer kompakten, kompromisslosen Abwehrarbeit herumschlagen müssen. Deswegen wäre es wenig sinnvoll sich auf eins gegen eins Situationen einzulassen.
Nur über schnelle Ballpassagen wird es gelingen die einheimische Defensive auszuhebeln.
Ein großes Plus liegt beim Tabellenführer sicherlich in der eigenen Defensive. Was Abwehrblock und Torhüter seit Januar leisten, findet seinen Niederschlag in den zugelassenen Gegentreffern. Mit nur 431 erhaltenen Toren in 18 Spielen führt Hofweier auch in dieser Hinsicht die Tabelle an. Diese Bilanz soll auch nach der Partie in der Rossberghalle Bestand haben.