Elgersweier kommt zum Derby.

Derby in der Hohberghalle
Zum Jahresauftakt kommen die Nachbarn vom HC Hedos Elgersweier.
Im letzten Spiel der Vorrunde empfängt der HGW am Samstag, 19:30 Uhr das Team vom HC Hedos. Die Gastgeber starten damit aber auch in zwei Jubiläumsjahre.
2018 heißt es 90 Jahre Handball in Hofweier und 2019 besteht der HGW Hofweier schon 30 Jahre.
Für die Gäste ist die bisherige Vorrunde bestimmt nicht entsprechend ihren Vorstellungen verlaufen. Verletzungsbedingte Ausfälle haben den Kader extrem reduziert. Die Folge, ein Auf und Ab mit teilweise überraschenden Ergebnissen. Eine Niederlage daheim gegen den Aufsteiger TV St. Georgen, aber gleichzeitig auch ein hoher Auswärtssieg beim damaligen Spitzenreiter TUS Schutterwald. Dann kurz vor dem Jahreswechsel auch noch der Rückzug von Trainer Daniel Kempf. Eine ruhige Vorrunde sieht bestimmt anders aus. In das neue Jahr startet der HC Hedos mit einem neuen Mann auf der Bank. Simon Herrmann heißt der neue Trainer, zuvor schon in Schutterwald in der Verantwortung. Für die Partie am Samstag stehen ihm bis auf René Junker wieder alle Akteure zur Verfügung.

Auch beim HGW muss der bisherige Saisonverlauf mit Abstrichen gesehen werden. Vor allem die Niederlage Anfang Dezember in Kenzingen wurmt doch mächtig bei Trainer und Akteuren. Um in Kontakt zur Spitze zu bleiben, ist deshalb am Samstag ein Heimsieg erforderlich. Auf die Partie gegen Hedos und die folgende Rückrunde hat sich die Mannschaft intensiv vorbereitet.
Dazu Michael Bohn: “Wir haben die letzten zwei Wochen sehr hart gearbeitet. Die Mannschaft hat hervorragend mitgezogen. Letzte Woche hatten wir sieben Einheiten mit zwei erfolgreichen Testspielen gegen die HSG Ortenau/Süd und Köndringen/Tenigen. Es gilt jetzt den Schwung mit zu nehmen. Elgersweier ist unberechenbar. Bisher fehlte es an der Stabilität. Das Team kann an einem guten Tag jede andere Mannschaft in der Liga besiegen, aber genauso gegen jede Mannschaft verlieren.
Selbstverständlich sind die Stärken des HC Hedos bekannt. Unser Fokus liegt aber auf unserer eigenen Performance. Marko Bures fällt noch länger aus. Er wird Ende der Woche die Therapie in Kroatien beenden und hier dann fortführen. Auch Marcel Blasius droht auszufallen. Er hat Schulterprobleme und konnte diese Woche noch nicht trainieren.“