Teil eins der Mission voll erfüllt!

Hofweier zeigt Zähringen die Grenzen auf.

 

Jonas gegen Zähringen eine Bank
Jonas gegen Zähringen eine Bank

Der Einstieg ins Saisonfinale ist gelungen. Mit einem ungefährdeten 37:27 (17:12) Heimerfolg über den TSV Freiburg – Zähringen verschaffte sich der HGW Luft nach unten und konnte auch sein negatives Torkonto etwas schönen. Die Platzierungen der südbadischen Vereine in der BWOL zeigen, dass erst ein einstelliger Rang in der Südbaden Liga Sicherheit bedeutet.

Nur etwa fünfzehn Minuten konnten die Gäste am Samstag eine gewisse Gefahr ausstrahlen, dann hatte Hofweier die Sache im Griff. Zwar rannte Zähringen unablässig nach vorne, doch irgendwie fehlte der Druck. Nur das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis klappte vorzüglich. Da mit zunehmender Spieldauer, der Rennerei geschuldet, Kraft und Konzentration verlustig ging, geriet man ab der 23. Spielminute mehr und mehr auf die Verliererstraße. Von der äußerst positiven Körpersprache der ersten Minuten war schon bald nichts mehr zu sehen. Wäre der HGW in der Abwehr ähnlich konzentriert wie bei den Angriffen  zu Werke gegangen, hätte die Partie zu einem Desaster für Freiburg werden können. Aber auch so zeigten sich die Gastgeber in allen Belangen überlegen. Man konnte aber auch schon längere Zeit nicht mehr eine solch positive Ausstrahlung der HGW Jungs vermerken wie am Samstag. Bis auf wenige Szenen in der Schlussphase, als man meinte den gegnerischen Torwart zum Helden machen zu müssen, zeigten alle HGW Akteure eine äußerst ansprechende Leistung. Patrick Göppert bewies Spielmacher und Torqualitäten, Sven Gutmann ackerte als Vertreter von Ulrich Quarti in der Abwehr und am Kreis, hoch motiviert die Außen Jonas Monschein und Roman Einloth, Sebastian Schulz erwies sich sicher als Siebenmeterschütze und Christopher Junker erzielte den vielleicht spektakulärsten Treffer. Über allem aber ist der Auftritt von Manuel Aschenbrenner anzusetzen, am Samstag Mann für die wichtigen Tore und Antreiber in der Abwehr. So konnte Frank Ehrhardt entspannt seiner Originären Aufgabe als Coach nachkommen, und Nico Vollmer sich nach siebenwöchiger Pause noch zurückhalten.

Hochgereckte Fäuste, Motivation pur also, begleiteten die ersten vier Tore der Gäste. Bis zum 4:3 lagen sie auch in Führung, doch danach wurden die Jubelszenen immer weniger. Das 14:9 sah Hofweier schon eindeutig auf der Siegerstraße, doch dann blieb man fünf Minuten ohne Tor und Zähringen durfte beim 14:12 Zwischenstand noch mal Hoffnung schöpfen. Zur Halbzeit hatte der fünf Tore Vorsprung allerdings wieder Bestand. Die zweite Hälfte geriet dann mehr und mehr zum Schaulaufen, auch weil Tobias Ruf im Tor einige Würfe entschärfen konnte. Schon in der 41. Minute war der Abstand auf 25:15 angewachsen. Hofweier war uneinholbar enteilt. Schade, dass es nicht gelang noch mehr für das Torverhältnis zu tun, doch der hoch verdiente Heimsieg kam nicht mehr in Gefahr.

Spielfilm: 0:1, 1:1, 1:2, 2:2, 2:3, 3:3, 3:4, 5:4, 5:5, 6:5, 6:6, 9:6, 9:7, 11:7, 11:8, 12:8, 12:9, 14:9, 14:12, 17:12

18:12, 18:13, 19:13, 19:14, 22:14, 22:15, 25:15, 25:16, 26:16, 26:17, 28:17, 28:28, 29:18, 29: 20, 30:20, 30:21, 30:22, 33:22, 33:23, 34:23, 34:25, 35:25, 35:26, 36:26, 36:27, 37:27

Es spielten: HGW: T. Ruf, S. Irslinger, F. Ehrhardt (n.e.), C. Junker 2, H. Gallus 1, S. Schulz 6/4, S. Gutmann 4, R. Einloth 5, P. Göppert 2, J. Monschein 5, N. Vollmer 1, P. Ruf 4, M. Aschenbrenner 6, S. Stocker 1,

Strafen: Gelbe Karte (S. Schulz, S. Gutmann, M. Aschenbrenner), 2-min (C. Junker, R. Einloth, M. Aschenbrenner, S. Stocker)

TSV A. Zähringen: T. Koch, H. Feth, A. Tsoulfas 2, A. Müller 4, F. Holm 1, F. Stoeffler 4, M. Werner 3, D. Schleer 2, M. Kiefer 1, F. Faller 2, P. Frey 1, N. Stoeffler 2, D. Ruh 5/4

Strafen: Gelbe Karte (M. Werner, M. Kiefer, P. Frey), 2-min (D. Schleer, M. Kiefer 3x, D. Ruh 2)

ESV Weil zu stark für HGW

Weil lässt sich durch HGW nicht überraschen

Mit 33:29 (18:13) verliert Hofweier

 

Wie erwartet war der ESV Weil von der ersten Minute an hellwach und lies den HGW nicht ins Spiel kommen. Dazu kam, dass Manuel Aschenbrenner schon in der 9. Minute nach einer roten Karte zuschauen musste. Bei einem Gegenstoß soll er den Angreifer in den Rücken gestoßen haben. Das gleiche Schicksal ereilte in der 34. Minute Arno Tüxen von den Gastgebern. ESV Weil zu stark für HGW weiterlesen