Vor der Pause pfui, danach hui!!


HGW macht nach der Pause alles klar.

Beim 38:23 (15:13) stand die SG Kappelwindeck/Steinbach auf verlorenem Posten.

Ohne sich verausgaben zu müssen, feierten Michael Bohn und seine Akteure am Feiertag. einen weiteren Kantersieg.  Dabei wurde wie schon am Samstag ein riesengroßer Leistungsunterschied  zwischen den Hausherren und den Gästen deutlich. Dass der Spielstand nach dreißig Minuten gerademal 15:13 lautete, hatte die SG nur der Schludrigkeit und der mangelnden Konzentration der HGW Angreifer zu verdanken. Allerdings ist es auch schwierig das eigene Leistungsniveau hoch zu halten, wenn schon nach wenigen Minuten zu erkennen ist, dass der Gegner, bei dem wichtige Spieler fehlten, nicht würde mithalten können.

So wurden beim 5:2 vier Gegenstöße verworfen und ein weiterer Angriff vertändelt. Vier Minuten ohne Treffer des HGW  gaben den  Gästespielern wieder etwas Mut, auch wenn sie zu keinem Zeitpunkt der Partie den Eindruck erweckten, als würden sie daran denken, etwas Zählbares aus der Hohberghalle mitnehmen zu können. Noch nicht einmal der minimale zwei Tore Rückstand zur Pause konnte Hoffnung und Glauben an eine eventuelle Überraschung wecken. Offensichtlich hatten sich aber die Gastgeber in der Kabine vorgenommen ihre Sache besser, als in den ersten dreißig Minuten zu machen. Schon in der 41. Minute war die Führung auf 23:14 ausgebaut. Einen Gegentreffer in elf Minuten hatte Hofweier zugelassen. Nach weiteren 10 Minuten war beim 33:16 erstmals ein siebzehn Torunterschied erreicht. Die Spieler von Markus und Sandro Ullrich hatten sich längst in ihr Schicksal ergeben. In dieser Phase hatten die Einheimischen tolle Szenen. An Nebojsa Nikolic gab es kein Vorbeikommen. Die HGW Defensive hatte den Gästeangriff total im Griff.  Fehlabspiele und ungenaue Abschlüsse häuften sich auf Seiten der Gäste. Gegenstoß um Gegenstoß rollte auf das Gehäuse der SG zu, die Torhüter waren ohne Chance, 35:18 und 37:20 waren Zwischenergebnisse. Das Endergebnis von 38:23 unterstreicht den Leistungsunterschied zwischen den beiden Mannschaften an diesem Tag.  Allerdings kann auch dieser Erfolg nicht als Maßstab für einen vorderen Tabellenplatz gelten. Da wird die nächste Partei bei der SG Muggensturm/Kuppenheim mehr von den HGW Spielern abverlangen. Jetzt hat man aber erstmal ein paar Tage Pause und kann in aller Ruhe regenerieren. Am Wochenende hat der HGW spielfrei.

Spielverlauf: 0:1, 1:1, 1:2, 5:2, 5:3, 8:3, 8:4, 9:4, 9:5, 10:5, 10:7, 12:7, 12:8, 14:8, 14:11, 15:11, 15:13,

16:13, 16:14, 23:14, 23:15, 27:15, 27:16, 3316, 33:17, 34:17, 34:18, 35:18, 35:19, 37:19, 37:22, 38:22, 38:23,

HGW: N. Nikolic, P. Herrmann, M. Bächle,  T. Stocker 1, F. Wildt 2, S. Stocker 3, F. Herzog 3, L. Barbon 1, M. Blasius 1, L. Schade 4, M. Herzog 7/3.,  S. Vucetic 7, P, Kunde 8/1, R. Einloth 1

Gelbe Karte: (F. Herzog, L. Schade, S. Vucetic) 2-min: (L. Barbon, S. Vucetic, R. Einloth)

SG Kappelw./Steinbach: S. Schmitt 1, T. Schreck 2, J. Höll n.e., M. Kern, L. Misetic, S. Höll 1, C. Gemeinhardt 2, L. Bertrand, L. Krumbacher 1, J. Seebacher 7/2, M. Schmich, D. Kern 4, L. Materna 3, P. Habich 2

Gelbe Karte: (S. Schmitt, J. Seebacher, D. Kern), 2-min: (L. Misetic 2*, L. Materna )